Erster Business Plan ist fertig!

Ich habe einen wichtigen Schritt getan und meine Geschäftsidee aufgeschrieben. Auf sechs Seiten zusammengefasst, was sich schon über Monate hinweg entwickelt hat: in meinem Kopf, in Gesprächen, beim Netzwerken und Austausch, quasi überall. Ganz ehrlich, ich hätte nicht gedacht, dass ich dafür so viel Zeit und Kraft brauchen würde.

Literatur hilft weiter

Literatur und Anregungen zum Thema Gründung und Business Plan gibt es unendlich viele. Jeder Gründer hat hier auch unterschiedliche Bedürfnisse. Am meisten geholfen hat mir das sequentielle Lesen: mal hier und mal dort. Unterhaltsame Lektüre war „Erfolgreich Unternehmen gründen“ von Felix Thönnessen, sein Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, die Themen fand‘ ich praxisnah aufbereitet. Auch der „Businessplan für Dummies“ ist ganz gut aufgebaut, für mich aber deutlich zu umfangreich. Und gerade habe ich angefangen mit „Erfolgreiche Existenzgründung für Trainer, Berater, Coachs“ von Svenja Hofert, ein Tipp von einer Freundin. Wie gut, dass meine Stadt-Bibliothek gleich um die Ecke liegt, dort bin ich inzwischen regelmäßiger Gast.

Letztendlich kann die Literatur aber nur Ideen und Denkanstöße liefern. Meinen Geschäftsplan muss ich selbst entwickeln. Internetrecherche zahlt natürlich auch mit ein. Für mein spezielles Thema waren die neuesten Veröffentlichungen über die Kultur- und Kreativwirtschaft in München und Deutschland auch sehr hilfreich. Insgesamt gehört natürlich auch eine gehörige Portion Hausfrauenverstand dazu, den ich auch in den vergangenen Jahren immer wieder sehr gerne zitiert und angewandt habe.

Ein Anreiz ist hilfreich, gemäßigter Zeitdruck unterstützt

Langer Rede kurzer Sinn: auf dem Papier habe ich meine Idee skizziert und gleich beim GründerInnenWettbewerb von guide „Best concept 2016“ eingereicht. Inhaltlich verrate ich an dieser Stelle noch nicht allzuviel, denn für einen vollumfänglichen Business Plan und für meine tatsächliche Gründung brauche ich noch ein paar Monate. Trotzdem reichte mein Material aus für den Wettbewerb. Zur Prämierungsfeier am 19. Oktober in der Hanns-Seidel-Stiftung in München bin ich auf jeden Fall eingeladen, und auf das Feedback der sehr interessant besetzten Jury freue ich mich jetzt schon.

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